Geschichte der Stegmühle

Warum "Stegmühle"?  Kein Bach / keine Mühle und erst recht kein Müller!

1873 hatte Johann Echtler die Idee hier in Biessenhofen eine Kiesgrube zu errichten und kaufte für 75 Goldmark ein Grundstück. Darauf baute er sich ein einfaches Haus mit der Absicht, durch die Gastwirtschaft "Grüner Baum" sein karges Einkommen aufzubessern. Leider musste er sein Vorhaben aus finanziellen Gründen aufgeben und verkaufte alles am 20 Januar 1877 an den pensionierten Förster Georg Stegmiller der das Gasthaus "Grüner Baum" sehr gut führte und nach seinem Tod 1890 wurde das Haus an seine Tochter Viktoria Stegmiller vererbt. Diese führte die Gastwirtschaft, bis 1910 Otto und Lina Wiedemann sie kauften und versuchten, in dieser kargen Zeit sich eine Existenz mit einer Schreinerwerkstatt und einer Gastwirtschaft auf zu bauen.

Der erste Weltkrieg kam und Otto musste nach Frankreich. Wohlbehalten kam er zurück und 1925 wurde dem Gebäude ein Obergeschoss angebaut. Es folgten friedliche aber sehr harte und arbeitsreiche Jahre. Als der 2 Weltkrieg begann, waren wieder die Frauen die Chefs im "Grünen Baum". Die Tochter Magdalena Wiedemann heiratete am 18. August 1941 den Elektromeister der Allgäuer Alpenmilch Walter Höfle.

Nach dem Krieg betrieben Lina Wiedemann und deren Tochter Magdalena Höfle den "Grünen Baum" weiter. Als ihr Mann Walter 1956 starb wurde in Anlehnung an den früheren Besitzer aus dem "Grüner Baum" die "Stegmühle".
1957 wurden Magdalena Höfle und der Eishokeyspieler Sepp Pflügl ein Paar und sie nutzten das Wirtschaftswunder in Deutschland aus und die Stegmühle wurde größer und größer.
1959 wurde der erste Anbau mit Tanzcafe und Gästezimmer verwirklicht.
1963 hat man durch den Bau von 2 Kegelbahnen versucht noch mehr Gäste anzuziehen, es gelang und es kamen die besten Jahre unseres Hauses. 

Am 1. Januar 1988 wurde die Stegmühle von Magdalena Höfle und Sepp Pflügl an Walter und Gisela Höfle übergeben. Diese erkannten sofort die Zeichen der Zeit und bauten in die Kegelbahn 5 Doppelzimmer nach dem neuesten Stand. Aus dem Tanzcafe wurde ein Restaurant mit Allgäuer-Flair, und 5 Autogaragen wurden zum Imbiss umgebaut. Im Oktober 1996 hat Clemens Höfle im Rest der Kegelbahn eine Pilsbar gebaut und diese eigenständig geleitet.

Am 1. Januar 2002 wurde die Stegmühle vom jetzigen Chef Clemens Höfle in der 4. Generation übernommen. Aus den 3 Betrieben Stegmühle, Imbiss und Pilsbar "Mentos" wurde in den letzten Jahren eine Wirtschaft in der alles für Jung und Alt zusammengefast ist. Im Nov. 2006 wurde das Restaurant von Michaela und Clemens Höfle neu renoviert. Ein Wirtshaus im Allgäuer-Flair und Pilsbar. Auch die Stegmühle geht mit der Zeit, deshalb haben wir mit unserem Catering - Service ein neues und wichtiges Standbein geschaffen.

Als im Januar 2010 mit Angelo Albano ein alter Freund unserer Familie plötzlich in der Tür stand und uns fragte, ob er uns helfen könnte, entstand eine mehrjährige enge Zusammenarbeit und Pizza und Pasta wurden fester Bestandteil der Speisekarte eines Allgäuer Traditions Wirtshaues.
Die mittlerweile auf 4 Personen angewachsene Familie bestehend aus den Kindern Manuel und Andreas und den Eltern und Wirtsleuten Michaela (Ela) und Clemens (Mentos) Höfle startete 2011 neben der Stegmühle auch einen erfolgreichen Party- und Cateringservice.
Einige sehr große Feiern mit vielen internationalen Gästen wurden vom „Stegmühlen-Catering Team“ bekocht. Ob Buffets für 500 Personen oder einfach nur die kleine Geburtstagsfeier…

Mit der sehr eng befreundeten Familie Bihler aus Altdorf planten wir 2012 eine Kantine im Solarzentrum Allgäu und belieferten diese bis 2014 täglich.

Von März 2015 bis August 2015 haben wir im benachbarten Ort Bertoldshofen dem Tradition`s Gasthaus „Königswirt“ vorübergehend neues Leben eingehaucht und unseren Teil dazu beigetragen. dass ein Investor das Gasthaus renoviert…
und jetzt: der „Königswirt“ erstrahlt im neuen Glanz mit neuem Pächter!

Wir sind seit 2015 Festwirt auf den MIR Messen in Kaufbeuren, Memmingen und Marktoberdorf.

Das Schulungszentrum der Firma AGCO Fendt in Altdorf, in den ehemaligen Räumen der Solarzentrum-Kantine, haben wir bis Ostern 2018 sehr erfolgreich bewirtet.

Manchmal muss man im Leben Entscheidungen treffen… und Gesundheit und Familie über alles stellen.

So sind wir doch stolz, fast 4 Jahre für den besten Landmaschinen Hersteller der Welt gekocht zu haben…

Ab jetzt liegt unser Hauptaugenmerk auf dem a la Carte-Geschäft unserer Stegmühle und dem Cateringbereich…
Dort möchten wir Sie, liebe Gäste, zu ihrer Zufriedenheit bewirten…

Fortsetzung folgt…

Geschichte der Stegmühle BiessenhofenStegmuehle Biessenhofen im Allgäu